Unternehmensentwicklung
Unternehmensfinanzierung
- Partnerschaft, auch in den sensibelsten Momenten -
Vertrauen, Verantwortung, Verbindlichkeit
Finanzierungsgrundsätze:
Die Unternehmensfinanzierung sollte von nachhaltigen Leitlinien getragen werden.
Dazu gehört in erster Linie eine sinnvolle, spezifische und widerspruchsfreie Finanzierungsstrategie.
Ein weiterer Grundsatz der Unternehmensfinanzierung ist, neben den noch näher zu besprechenden allgemeinen
Finanzierungsregeln und -kennzahlen, ganz einfach der gesunde Menschenverstand. Vorsichtig handeln, nur
kalkulierbare Risiken eingehen, große Abhängigkeiten verhindern und die unternehmerische Freiheit sicherstellen.
Die allgemeinen Finanzierungsregeln beziehen sich auf die erforderliche Fristenkongruenz, d. h., dass die Rück-
zahlungsdauer immer zu der Kapitalnutzung passen muss.
Vorgehensweise prüfen:
Ermittlung des Finanzierungsbedarfs
Mittel- und langfristiges Finanzierungskonzept erstellen
Kapitalbeschaffung durch öffentliche Fördermittel?
Finanzierungscontrolling und reporting durchführen
Alternative Finanzierungsformen prüfen
Finanzierungsalternativen prüfen (Leasing, Factoring …)
9 Fragen zur Qualitätssicherung in der Unternehmensfinanzierung
1. Ist die explizit festgelegte Finanzierungsstrategie geeignet, die Unternehmensstrategie bestmöglich zu fördern?
2. Ist die Kapitalstruktur so gewählt, dass alle im normalen Geschäftsverlauf erwartbaren Risiken getragen werden können?
3. Wurden alle finanzierungsrelevanten Risiken erfasst, bewertet, kategorisiert und bewusst behandelt?
4. Stehen ausreichende Finanzierungsquellen zur Verfügung, um sinnvolle Investitionen umzusetzen?
5. Sind die Finanzierungsquellen so diversifiziert, dass unerwünschte Abhängigkeiten vermieden werden?
6. Sind Bilanz und Finanzierungskosten in dem Sinne optimiert, dass bei gewünschtem Risikoprofil die Finanzierungskosten
minimal sind?
7. Sind die Liquiditätsreserven so hoch, dass die erwartbare Dauer von Entscheidungen durch Gesellschafter sinnvoll überbrückt
werden kann?
8. Erfolgt ein nach Risiko und Ertrag bewusst gesteuertes Asset Management?
9. Sind alle sinnvollen internen Möglichkeiten der Finanzierung umgesetzt?
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Finanzkommunikation
Wie gehen Sie mit Ihren Unternehmenszahlen um? Werden Ihre Banken regelmäßig und umfassend über die geschäftliche
Entwicklung informiert? Besteht eine verlässliche und transparente Planung, die der Bank bekannt ist?
Gute Finanzkommunikation zahlt sich in schwierigen Unternehmensphasen aus. Denn genau in dieser Zeit ist Vertrauen
die wichtigste Währung. Und dieses Vertrauen in das Unternehmen kann nur dann gegeben sein, wenn maximale Information
der Bank Sicherheit geben.
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Eckpfeiler der Finanzkommunikation:
Zeitnahe Veröffentlichung von Geschäfts- und Quartalsberichten
Regelmäßiges Finanzpartnertreffen (regelmäßige Mitteilungen)
Systematisches Datenmanagement für Reporting– und Analysezwecke (Factbook, Unternehmenspräsentation …)
Ggf. externes Rating
Internetauftritt
Systematische Pressearbeit
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Inhalte der Finanzkommunikation
: Beschreibung der Unternehmensgeschichte ("Story")
: Organigramm der gesellschaftsrechtlichen Struktur
: Gesellschaftsverträge, HR- und ggf. Grundbuchauszüge
: ESt.-Erklärungen und Bescheide
: Jahresabschlüsse, monatliche BWAs inkl. Abgrenzungen
: Angaben zur Investitionsentwicklung und Planung
: Darstellung der Branchen- und Wettbewerbsstruktur
: Darlegung der Unternehmensstrategie und der Unternehmensziele
: Beschreibung der unternehmerischen Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie
: Informationen über sonstige weiche Faktoren: Management, Führungsstrukturen, Nachfolgeregelung, Organisation
: Organigramm zur Unternehmensorganisation und personellen Besetzung
: Darstellung des Risikomanagementsystems bzw. sonstige Dokumente, die das Risikomanagementsystem
beschreiben (QM-Handbuch)
: OP-Listen, Warenbestand
: Aktueller Versicherungsspiegel
: Übersicht über Patente
: Offenlegung von Eheverträgen und Nachlassregelungen
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Unsere Handlungsempfehlungen für Unternehmer
: Finanz- und Liquiditätsplanung mehr Gewicht einräumen
: Finanzierungspartner diversifizieren
: Höhere Wertschätzung und Abbau emotionaler Vorbehalte gegenüber Finanzkommunikation
: Bei der kfm. Struktur müssen die Ziel- und Strategieorientierung sowie das Controlling verbessert werden
: Finanzkommunikation stärker an tatsächlichen Erwartungen der Kapitalgeber orientieren
: Steuerliche Optimierung des Finanzierungskonzeptes.
Sprechen Sie mit uns.
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Rating
Die Banken sind verpflichtet, die Bonität ihrer Kredite zu bewerten. Dieses Thema betrifft nicht nur Großbetriebe sondern
alle Unternehmen.
Die Banken müssen dabei nach einem Schema vorgehen, mit dem sie versuchen, mögliche Kreditrisiken herauszufinden.
Das bietet auch Chancen für Verbesserungen. Und sollte es tatsächlich Schwachstellen geben, ist es besser, Sie als
Unternehmer wissen das, bevor es die Bank herausfindet.
• Rating ist letztlich nichts anderes als ein Bonitätsurteil. Die Hauptfunktion eines Ratings ist, Transparenz und somit
Vergleichbarkeit für Investoren und Gläubiger hinsichtlich des Risikos einer Finanzanlage zu schaffen.
• Damit soll das Rating einen objektiven Maßstab darstellen. Es dient zugleich als Entscheidungshilfe für das Portfolio-
management und ist die Grundlage für eine adäquate Preisgestaltung eines Investments, wie beispielsweise einer Anleihe
oder eines Kredits.
• Beim Rating handelt es sich ausschließlich um die risikoaverse Betrachtung des Fremdkapitalgebers (z. B. einer Bank)
und nicht um die chancenorientierte Betrachtung des Eigenkapitalinvestors. Das heißt die Einschätzung einer Kreditvergabe
wird immer unter dem größtmöglichen Risiko gegeben.
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Grundsatz:
Je kleiner das Unternehmen, desto technischer wird beim Rating verfahren. Wenn Unterlagen nicht vorliegen, geht die Bank
immer vom schlimmsten Fall aus und eine negative Wertung der Informationspolitik führt zu einer Verschlechterung des
Managementkriteriums (siehe oben: "Finanzkommunikation").
Was muss zur Beurteilung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens in Erfahrung gebracht werden und wie bildet die Bank
sich ihre Meinung?
Die Ratingkriterien teilen sich in einen qualitativen und in einen quantitativen Teil. Je kleiner das Unternehmen, umso mehr
wird auf den quantitativen Bereich, die Finanzanalyse, gesetzt. Daher ist es von unschätzbarem Wert, dass von kleinen
mittelständischen Unternehmen, neben professionell aufbereiteten Zahlen, auch qualitative Aspekte ohne großes Zutun der
Bank von ihr registriert und erkannt werden. In erster Linie ist hier die Informationspolitik insgesamt zu sehen.
Das hebt die Chancen der Kreditaufnahme und verbessert die Zinskonditionen.
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Wie können wir Sie unterstützen?
Bei der Vorbereitung auf dieses Thema und die schwierigen Bankgespräche bieten wir Ihnen – im Sinne einer weiteren
erfolgreichen Zusammenarbeit - unsere Unterstützung an. Gemeinsam können wir dieser neuen Herausforderung begegnen
und jetzt die Weichen für Ihr Unternehmen richtig stellen.
: Wir analysieren die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens und zeigen Chancen und Risiken auf.
: Wir hinterfragen quantitative und qualitative Potenziale zur wirtschaftlichen Lage sowie zu operativen, strategischen und
externen Risiken.
: Mit den Branchen-Benchmarks ist es möglich, Kennzahlenwerte mit Hilfe von zehn Referenzwerten zu analysieren
und zu interpretieren. Daraus können Handlungsalternativen zur Erreichung der Unternehmensziele entwickelt werden.
: Wir liefern Ihnen einen umfassenden Ergebnisbericht mit automatischer Datenaktualisierung.
: Die Auswertungen werden an das individuelle Bankenschema Ihrer Hausbank angepasst.
Wir beraten Sie gerne, damit Sie künftigen Bankgesprächen entspannt entgegensehen können.
Sprechen Sie mit uns: team@strumberger.com
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